Gemeindefeuerwehrübung 2026 in Bärnfels

 

Am Freitagabend, den 03.07.2026 übten alle vier Gemeindewehren zusammen einen jährlich angenommenen Ernstfall. Die ausrichtende Wehr war dieses Mal Bärnfels und so wurde aufgrund der örtlichen Nähe auch die Feuerwehr Kleingesee in die Übung mit eingebunden. Pünktlich um 18:30 Uhr ertönten die Sirenen und die Alarmierungsapps sprangen an. Per Funk erfuhren wir daraufhin, dass in der Schule eine unklare Rauchentwicklung besteht und Personen vermisst werden.

Am Einsatzort angekommen, bekam unsere Wehr den Auftrag eine weitere Löschwasserversorgung von einem Löschwasserbehälter aufzubauen. Während der Erstangriff bereits mit Wasser aus dem naheliegenden Hydranten erfolgte, setzten wir also unsere Pumpe und saugten vom Löschwasserbehälter an. Zeitgleich wurde eine Verkehrsabsicherung eingerichtet und mit der Unterstützung von fünf Bärnfelser Kameraden eine lange Schlauchstrecke Richtung Schule gelegt. Da dabei auch die Kreisstraße überquert werden musste, bauten wir unsere Schlauchbrücken mit ein und stellten zwei Personen zur Einweisung des fließenden Verkehrs ab.

Zunächst war diese zusätzliche Leitung für den Außenangriff hinter dem neu angebauten Hort gedacht, wurde anschließend aber an die vordere Eingangstür verlegt, damit die Obertrubacher und Geschwander Kameraden, die sich über die hintere Eingangstür mit Wasser im Innangriff versorgten, im Notfall auf diese zweite Leitung hätten zurückgreifen können. Zwischenzeitlich wurde von der Einsatzleitung, die der Bärnfelser stellvertretende Kommandant Müller und KBM Hofmann bildeten, eine Lagebesprechung mit allen Gruppenführern im Pausenhof einberufen. Währenddessen wurde von den Atemschutzgeräteträgern die vermisste Person auf einer Trage aus dem Gebäude gebracht, wo auch zwei unserer Aktiven mit unterstützen konnten.

Nun begann die Belüftung des Gebäudes und der erste Rückbau nicht mehr benötigter Utensilien. Kurze Zeit später erfolgte dann auch die Nachricht, dass das Feuer gelöscht sei und alles wieder abgebaut werden kann. Danach versammelten sich alle circa 60 Aktiven zur Nachbesprechung im Pausenhof. Zunächst blickte KBM Hofmann auf das Geschehen zurück und führte vor Augen was verbessert werden kann. Im Anschluss richtete sich KBI Maier sowie der zuständige Atemschutz-KBM Brendel mit ihrer Nachbetrachtung an die Anwesenden. Da es sich um einen warmen Sommerabend handelte, wurde von der Gemeinde und Bürgermeister Lang, der ebenfalls aktiv an der Übung teilnahm, Kaltgetränke für alle Anwesenden ausgegeben. Unsere Wehr verabschiedete sich nach dem offiziellen Teil früher als üblich, um noch die Wolfsberger Sportlerkerwa besuchen zu können.